F18

Sie gehen mit dem Schweissbrenner ebenso souverän um wie mit dem Laptop: Die Mitglieder von F18, dem Institut für Kunst, Information und Technologie Hamburg: Stefan Doepner, Gwendolin Taube, Lars Vaupel, Jan Cummerow, in jüngerer Zeit sind Tinka Scharfe, Joachim Schütz und Karl Witt zum Team gestossen. Ihre Schöpfungen haben stets mit Robotik zu tun. Viele ihrer Installationen sind in ihrer Absurdität kritische Anmerkungen zum herrschenden Technologie-Wahn. Für das Migros-Kulturprozent haben sie in der Vergangenheit zwei grössere Installationen realisiert: So das Robotik-Ensemble „Ikit“, das aus drei vernetzten Robotern bestand, die auf dem Rasen herumfahren und mit den Besuchern von Playground03 Kontakt aufnehmen konnten. Für Playground-Summerschool im Sommer 2002 erfanden sie das „Elektrosmog Tamagotchi“: Eine Installation, die mit Hilfe von Sensoren Elektrosmog in Klänge verwandeln konnte. Nicht selten arbeitet das Künstlerkollektiv auch mit anderen Kulturschaffenden zusammen: Dies geschah unter anderem mit dem sechsbeinigen Roboter "Exoskeleton", den sie für den australischen Maschinenkünstler Stelarc gebaut haben. Auch für den Schweizer Künstler Andres Bosshart waren die Hamburger schon tätig.

Ausserdem
Diskussion

Blockchain: Mehr als ein Hype?

Ein Panel zu den Möglichkeiten von Blockchain in der Musikindustrie im Rahmen des m4music Festivals.

m4music Festival
Ausstellung

Agnes Meyer Brandis

Die erste Einzelausstellung der deutschen Künstlerin in der Schweiz.

Basel