Dezember 2018

Radiophonic Spaces

Das Radio gilt gemeinhin nicht als das geläufigste Kunstobjekt und -medium. Dass sich das Radio allerdings durchaus um die Kunst verdient gemacht hat, zeigt das Museum Tinguely in Zusammenarbeit mit der Bauhaus Universität Weimar und dem Berliner Haus der Kulturen der Welt. Ein künstlerisch gestalteter Parcours macht 200 Beiträge von so unterschiedlichen Urhebern wie dem Schriftsteller Samuel Beckett, dem Komponisten John Cage oder dem Schauspieler und Regisseur Antonin Artaud erlebbar.

24. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019. Museum Tinguely, Basel
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Digitale Narrationen

Die Ausstellung fragt nach dem Einfluss der neuen Erzählarten, die das Internet bietet, auf die Form und Verbreitung der Geschichten. Begleitend zur Ausstellung finden Events statt. Unter anderem wird an einer Veranstaltung die Frage gestellt, ob sich der Moment, in welchem Schauspieler in ihre Rolle schlüpfen, auf digitale Protagonisten wie Bots, Algorithmen und AI übertragen lässt.

28. Oktober 2018 bis am 6. Januar 2019. Forum Schloss Platz, Aarau
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Call for Entries: Videonex Experimentalfilm & Video Festival

Bis am 4. Februar können experimentelle Arbeiten, die Film als Medium oder im erweiterten Sinn entdecken, eingereicht werden. Der internationale Wettbewerb findet im Rahmen des Festival Videonex statt, welches sich an der Schnittstelle von Kunst und Film befindet.

The Pink Floyd Exhibition

„The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ gewährt Einblicke in die über 50-jährige Geschichte von Pink Floyd. Zu sehen gibt es unter anderem bisher unveröffentlichte Konzertaufnahmen, Original-Instrumente sowie persönliche Erinnerungsstücke der Bandmitglieder. Ausserdem kann man den Song „Comfortably Numb“ durch eine 360°-Audio/Video-Installation über 25 Lautsprecher hören. Die Ausstellung war zuvor bereits in London und Rom zu sehen.

15. September bis am 10. Februar 2019. U, Dortmund DE
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TIMES OF WASTE – WAS ÜBRIG BLEIBT

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen die Rohmaterialien von Smartphones. Dabei werden die Transportwege und Recyclingrouten der einzelnen Bestandteile verfolgt. Das multimediale Setting aus einem Forschungsprojekt am Institut für Experimentelle Design und Medienkulturen / Critical Media Lab der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW zeigt lokale und globale Herausforderungen und stellt Fragen nach Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Elektroschrotts.

21. September bis 17. März 2019. Gewerbemuseum, Winterthur
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PLAY: Das Spiel als Ausstellung

Das Stadtmuseum Aarau inszeniert den Museumsbesuch als mobiles Computerspiel. Dafür hat ein Autoren-Duo in Zusammenarbeit mit einem Gamestudio die weltweit erste begehbare All-Sense-Simulation gebaut. Die Besucher entdecken die Gamelandschaft Schweiz und aktuelle Gametrends. Ausserdem wird das Spielpotential abseits von grossen kommerziellen Grossproduktionen beleuchtet.

21. September 2018 bis 7. Juli 2019. Stadtmuseum Aarau, Aarau
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Sounds of Silence

Unsere Aufmerksamkeit ist heute pausenlos gefordert. Stille wirkt darum ungewöhnlich und irritiert uns. Die Ausstellung präsentiert die aktuelle Thematik unter anderem anhand einer dreidimensionalen Welt mit eindrücklichem Hörerlebnis. Sie wird begleitet von Veranstaltungen wie Diskussionen zu Detox und Fasten, einem Crashkurs Lippenlesen und Meditationsrunden.

9. November 2018 bis am 7. Juli 2019. Museum für Kommunikation, Bern
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L'EXPO DONT VOUS ÊTES LE HÉROS

Das Spiel als Spiegel der Realität: Auf einer interaktiven Tour können Besucher verschiedene in der Schweiz produzierte Videospiele ausprobieren. Ausserdem zeigt die Ausstellung Arbeiten des tschechischen 3D Künstlers Filip Hodas, welche durch das Kollektiv „Digital Kingdom“ zusammengestellt und teilweise interaktiv sind. Auf Anfrage sind Führungen auf Französisch, Deutsch und Englisch möglich.

18. November 2018 bis 10. Oktober 2019. Maison d'Ailleurs, Yverdon-les-Bains
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Thinking Machines. Ramon Llull and the ars combinatoria

Der katalanische Philosoph und Theologe Ramon Llull erfand eine Methode, mit welcher man die Wahrheit mittels einer logischen algebraischen Sprache erzeugen kann. In der Ausstellung treffen die Poesie, Literatur und Kunst auf die die wissenschaftliche Forschung. Dabei wird die die heutige Relevanz von Ramon Llulls Untersuchungen aufgezeigt.

3. November 2018 bis am 10. März 2019. EPFL ArtLab, Lausanne
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Call for Projects: PROJECTED.CAPITAL

Während zwei Wochen steht in der Galerie Roehrs & Boetsch eine weisse Wand, auf welche Kunstwerke projiziert werden. Gleichzeitig wird die Wand gefilmt. So entsteht ein Live-Stream der Ausstellung. Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt können für einen symbolischen Beitrag einen Teil der Wand mieten, ihr Projekt digital einreichen und so ihr Kunstwerk präsentieren.

6. bis 20 Dezember 2018. Roehrs & Boetsch, Zürich
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Januar 2019

NORIENT MUSIKFILM FESTIVAL 2019

Während 4 Tagen findet in Bern, Lausanne und St. Gallen die 9. Ausgabe des Norient Musikfilm Festivals statt. Norient will anhand von Musik, Klänge, Geräusche und Lärm die heutige Zeit und vereinfachende euro-amerikanische Weltvorstellungen hinterfragen. Dem entsprechend werden unter Hashtags wie #Futurism #Cultural Diplomacy und #BlackAtlantic Filme abseits des Mainstreams gezeigt.

10. bis 13. Januar 2019. Bern, Lausanne & St. Gallen
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CUBE | VIRTUAL NATIVES - SCULPTURE

CUBE ist der vollkommen virtuelle Ausstellungsraum der Roehrs & Boetsch Gallery und auch die erste virtuelle Galerie der Schweiz überhaupt. Die Ausstellung "Virtual Natives - Sculpture" eröffnet diesen Raum und geht, da keine physischen Objekte vorhanden sind, neue Wege der Vermittlung. Mit Werken von Banz & Bowinkel, Martina Menegon, Chiara Passa, Manuel Rossner und Theo Triantafyllidis.

Ab 17. Januar 2019. Roehrs & Boetsch, Zürich
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Mai 2019

Videoex: Experimentalfilm & Video Festival

Zum 21. Mal findet das Festival an der Schnittstelle von Kunst und Film statt. Es widmet sich dem experimentellen Film- und Videoschaffen. Neben den Veranstaltungen im «Cinema Z3» finden im Festivalzenturm diverse Performances statt. Auch dieses Jahr gibt es Rahmen des Festivals einen Wettbewerb: Ab sofort können experimentelle Arbeiten, die die Film als Medium oder im erweiterten Sinn entdecken, eingereicht werden.

27. Mai bis am 2. Juni 2019. Kasernenareal, Zürich
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