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Themenabend

Tote Medien leben länger

Artist / Referent

Johannes Gfeller
Tabea Lurk

Veranstaltungen

Mi 23. Februar 2011, 18:00, Bern

Irgendwann ist da nur noch ein Rauschen, Flimmern oder schlimmer: nichts. Datenträger sind nicht für die Ewigkeit gebaut und verlieren ihre Informationen. digital brainstorming besucht das Atelier von AktiveArchive und gibt Einblick in die Möglichkeiten und Methoden zur Dokumentation, Konservierung und Restaurierung elektronischer Kunst und Kulturgüter.

Die Erhaltung von Medienkunst ist durch die rasante Entwicklung von Hard- und Software sowie Computer- und Betriebssystemen ein Problem. Dieser Herausforderung stellt sich das Forschungsprojekt AktiveArchive, das im Jahr 2002 lanciert wurde. AktiveArchive untersucht die Möglichkeiten zur dokumentarischen Erfassung, nachhaltigen Konservierung und Restaurierung sowie Aufbewahrung unterschiedlichster Werkformen der Medienkunst und -kultur.

Prof. Johannes Gfeller wird Teile der Sammlung an historischen Maschinen vorstellen und die grundlegenden Fragen bei der Erhaltung videobasierter und elektronischer Kunstwerke erläutern. Tabea Lurk erklärt ihre Forschung zur Erhaltung computer- und internetbasierter Kunst und zeigt grundlegende Herausforderungen im Umgang mit digitalen Kulturgütern auf.


Anmeldung: Bitte per Mail an workshop@digitalbrainstorming.ch

In Zusammenarbeit mit: Vertiefungsrichtung MMM – Moderne Materialien und Medien des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung der HKB

Ausserdem
Gewinner

Cod.Act

Cod.Act gewannen im September den Grand Prix Schweizer Musik 2019. Mit ihren kynetischen Klangskulpturen und algorithmischen Kompositionen verwischen sie die Grenzen zwischen Medienkunst, Performance und Musik.

Diskussion

Heritage in Peril

Wie kann Technologie genutzt werden um Kulturerbe zu erhalten? Eine Veranstaltung von Swissnex in New York.

Artist Talk

50 Jahre Mondlandung

Was hat die Geschichte der Raumfahrt mit der Geschichte der elektronischen Musik zu tun? - Der Weltraumjournalist Bruno Stanek und der Synthesizer-Pionier Bruno Spoerri erinnern sich.